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American Airlines reicht Klage gegen Google ein

Ein Sprecher der größten amerikanischen Fluglinie American Airlines teilte mit, dass man eine Klage gegen den Internetdienstleister Google eingereicht hat. Dabei gehe es um die Verletzung des Markenrechts beim Verkauf von Suchwörtern.

Bereits am vergangenen Donnerstag habe das Unternehmen vor einem Bezirksgericht im texanischen Fort Worth Schadensersatzklage eingereicht, so der Sprecher. "Wir sehen unsere Markenrechte durch den Verkauf bestimmter Schlüsselwörter in Googles Textwerbeprogramm AdWords verletzt", so das Unternehmen.

Das Problem ist laut American Airlines, dass beispielsweise bei der Suche nach dem American Airlines-Vielfliegerprogramm "Aadvantage" auch Links zu anderen Fluglinien auftauchen. Dies könne die Nutzer verwirren, so der Sprecher abschließend.

20.8.07 08:54, kommentieren

Hannover dank Hanke mit 2:1 in Karlsruhe

Danke, Mike Hanke - Hannover 96 feierte nach seinem ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga den 4,5-Millionen-Euro-Mann als Matchwinner.

 

Der Neuzugang vom VfL Wolfsburg erzielte beim 2:1 (0:1) beim Karlsruher SC nicht nur den Ausgleich (55. Minute), sondern bereitete auch den Siegtreffer durch Hanno Balitsch (75.) vor. Dabei hatte der WM-Teilnehmer Glück, dass er in der ersten Halbzeit nicht vom Platz geflogen war. «Ich habe gehört, dass ich zuletzt viel Kritik habe einstecken müssen», sagte Hanke, der bei der 0:1-Niederlage zum Auftakt gegen den Hamburger SV noch der Buhmann war. «Ich habe allerdings keine Zeitungen gelesen. So ist das im Fußball: Es geht immer hoch und runter.» Das weiß nun auch der KSC: Mit der seit Wochen herrschenden Euphorie beim Aufsteiger ist es erstmal vorbei.

Hankes Bewacher Maik Franz hatte den Zweitliga-Meister in der 37. Minute in Führung geköpft. Der Publikumsliebling sorgte nach der Partie in den Katakomben des mit 27 800 Zuschauern ausverkauften Wildparkstadions für Gelächter. Temperamentvoll zog er gegen seinen früheren Wolfsburger Vereinskollegen Hanke vom Leder - selbst als dieser direkt neben ihm stand: «Die haben unverdient mit elf Mann weitergespielt. Der Mike fällt und schlägt nach. Wenn man mir da die Gelbe Karte gibt, dann muss man ihm Rot geben. Beide Fouls auf eine Stufe zu stellen ist für mich eine absolute Frechheit », sagte Franz über die Szene kurz nach dem 1:0.

Hanke ließ sich jedoch nicht noch einmal provozieren und argumentierte mit ruhiger Stimme: «Er trifft mich von hinten in die Hacken, da hab' ich ihn einfach weggestoßen. Ich hab' ihn aber nicht geschlagen.» Über eine Rückkehr in die Nationalmannschaft wollte der 23-Jährige trotz seines effektiven Auftritts nicht groß reden: «Daran denke ich nicht. Mit Jogi Löw habe ich gesprochen und ihm gesagt, dass ich nach meiner langen Verletzungspause noch nicht hundert Prozent fit bin.»

Die Erleichterung über das Erfolgserlebnis war bei Hanke deutlich spürbar. «Wenn wir verloren hätten, wäre der Druck von außen noch größer geworden. Jetzt freuen wir uns über den Sieg und wollen auch nächste Woche gegen den FC Bayern was holen», sagte der Torschütze. Hannovers Trainer Dieter Hecking meinte es jedoch ironisch, als er sagte: «Wir haben heute eine verkorkste Saison gerettet.»

Auf eine harte Runde muss sich der KSC nach dem vermasselten ersten Bundesliga-Heimspiel nach neun Jahren, drei Monate und vierzehn Tagen einstellen. «Wir haben heute einfach zu schnell die Bälle verloren», klagte Trainer Edmund Becker, der für seine Defensivtaktik dennoch ein Kompliment seines Kollegen Hecking erhielt: «Mit Hurrafußball kannst du die Klasse nicht halten.»

Vorsicht war oberstes Gebot, worunter vor allem Edmund Kapllani als einzige Angriffspitze litt: Der Albaner vermisste sichtlich den zu Borussia Dortmund abgewanderten Zweitliga-Torschützenkönig Giovanni Federico. Während Becker die Realitäten richtig einzuschätzen weiß, schwebte so manch anderer beim KSC noch auf Wolke sieben. Nach sechs (!) Spielminuten beim Stande von 0:0 war auf der Anzeigetafel die «Blitztabelle» der Bundesliga mit Karlsruhe als Spitzenreiter zu lesen. «Solche Einblendungen sind doch Käse», ärgerte sich Becker.

 

20.8.07 08:54, kommentieren

Valter Matosevic wollte die HSG-Wetzlar täuschen.

Portland San Antonio stellt Matosevic als Zugang vor. Bis jetzt liegt von der HSG Wetzlar aber noch keine Freigabe vor, weil Valter Matosevic noch einen Vertrag bis Juni 2008 hat. Es handelt sich um einen  sechsstelligen Ablösesumme oder einen leichwertigen Spieler von Porland San Antonio. Kein Wunder, immerhin hatte Matosevic in Wetzlar mitgeteilt, er habe Private Probleme (Appartmentanlage in Rijeka) und könne sich nicht mehr auf den Handballsport konzentrieren. Dabei hat er längst bei Portland unterschrieben. Aber Rainer Dotzauer, der sportliche Leiter der HSG, der schon frühzeitig  davon Wind bekommen hatte, das Portlland San Antonio einen neuen Torwart suchte und mit Matosevic den Abgang von Kasper Hvidt kompensieren wollte. Wenn die Ablöse auf unserem Konto eingegangen ist bekommt er die Freigabe erklärt Rainer Dotzauer. Matosevic wollte immer gern für Portland spielen. Die Absicht in Rijeka zu spielen hat er immer nur vorgetäuscht sagt HSG-Pressesprecher Björn Seipp. Auf einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag wurde der Kroate bei Portland, einem Top-Verein in Europa als Zugang präsentiert. Laut Berichten der Marca wurde der Einjahresvertrag schon vor zwei Monaten unterzeichnet. Der Keeper hat um Stillschweigen gebeten.

20.8.07 08:54, kommentieren

Chinesen wollten ihrem Kind den Namen "@" geben

Ob nun Google Kai oder Vista, immer wieder kommt es vor, dass sich Eltern entscheiden, ihrem Nachwuchs einen sehr ungewöhlichen Namen zu verpassen. Da heisst dann die Tochter des Software-Entwicklers schonmal wie das neueste Windows und der Sohn des Webentwicklers eben wie eine Suchmaschine

Die beiden erhalten nun offenbar Gesellschaft in ihrem Club der exklusiven Namen mit Anlehnung an Firmen oder Produkte aus der Computerindustrie. Wie die chinesischen Behörden kürzlich mitteilten, hat ein junges Paar vor einiger Zeit beantragt, ihr Baby auf den Namen @ zu taufen. Die Eltern wollten damit angeblich die Liebe zu ihrem Kind ausdrücken.

Die Behörden teilten nicht mit, ob dem Antrag tatsächlich stattgegeben wurde. Die Chinesen schreiben das @-Symbol oft in Form des englischen Wortes "at" aus, was in einer lang gezogenenen Version wie "ai ta" klingt, was wiederum auf chinesisch soviel heißt wie "liebe ihn", so ZDNet.

Ob das Kind letztenendes den Namen erhielt ist eher unwahrscheinlich, da die chinesischen Behörden die Verwendung von arabischen Zahlen, Fremdsprachen und Zeichnen aus den Sprachen von Minderheiten für die Bildung von Namen verboten haben. Grund waren Probleme, die jeweiligen Schriftzeichen zu lesen und auszusprechen.

20.8.07 08:54, kommentieren


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